An einem regnerischen Tag, ich kam gerade vom Einkauf zurück, erhielt ich von unserer netten Briefzustellerin einen Brief in die Hand gedrückt. Ich legte ihn auf meinen Einkaufskorb, schloss die Haustür auf und schnitt erwartungsvoll den Umschlag auf. Wer schreibt in dieser hektischen Zeit, in der Ära der Emails noch mit der Hand mit königsblauer Tinte Briefe? Der Absender auf dem Kuvert war verwischt, die Tinte verlaufen und unterzeichnet war er nur mit dem Vornamen. Seit den Glückwünschen zu den Geburten meiner Kinder hat mich nichts mehr so gerührt wie folgende Worte:
Vom Schneckentöter und anderem Wahnsinn – die Geschichte weckt so viele Emotionen. Ich habe gelacht, geweint, nachgedacht, nachgespürt. Soviel Mit-Leben, Mit-fühlen, Verständnis auch für unverständliche Situationen, Auf den Grund gehen, nicht nur Hinnehmen, sondern nach dem großen „Warum“ fragen. Und nicht anklagen, vorwerfen sondern immer versuchen zu verstehen. Soviel Liebe und Offenheit, Wärme und unsagbar viel Humor sprühen aus jeder Zeile. Danke! Danke, dass ich daran teilhaben durfte.Diese Geschichten haben auch bei mir einen Denkprozess in Gang gesetzt. Manche Dinge, Menschen, Geschehnisse konnte und wollte ich aus einem anderen Blickwinkel betrachten.
Und das ist das Schönste, was ein Buch bewirken kann.





