Von der Lust zu leben - Vom Schneckentöter und anderem Wahnsinn

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Nachahmer erwünscht

„Dem Menschen zu dienen, ist die erste Aufgabe unseres Unternehmens.“ Reinhard Mohn prägte und entwickelte die Bertelsmann-Unternehmenskultur, die auf den Grundwerten Partnerschaft, Kreativität, Unternehmergeist und gesellschaftlicher Verantwortung beruht. Und wo sind die Nachahmer?

Nachahmer erwünscht

Ein Zitat aus der Presse, Verfasser unbekannt

Reinhard Mohn hat sich selbst nie ausschließlich als Unternehmer verstanden. Bereits 1972 beteiligte Mohn die Mitarbeiter am Unternehmensgewinn, was ihm den Beinamen „Roter Mohn“ eintrug. Dabei darf doch als sicher gelten, dass Mohn politisch linken Ideen gegenüber weitgehend immun war. Vielmehr war der Schritt schlicht Ausdruck Mohns innerster Überzeugung, dass eine partnerschaftliche Führung der richtige Weg sei, ein Unternehmen zu lenken. „Im Mittelpunkt all unserer betrieblichen Überlegungen steht der Mensch“, stellte Mohn in seinem letzten Buch noch einmal klar. „Dem Menschen zu dienen, ist die erste Aufgabe unseres Unternehmens.“ Reinhard Mohn prägte und entwickelte die Bertelsmann-Unternehmenskultur, die auf den Grundwerten Partnerschaft, Kreativität, Unternehmergeist und gesellschaftlicher Verantwortung beruht.

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10.09.2009 Gedanken nach dem Lesen des Romans "Vom Schneckentöter und anderem Wahnsinn",

der aus der Zeit berichtet, als die Menschen den Frieden bekamen, den Aufbau unseres Landes voran trieben und das Miteinander selbstverständlich war - inspiriert durch die in diesem politischen Familienroman geschilderten Vorkommnisse, die erschreckenden Nachrichten aus Afghanistan hörte und wie unsere Politiker damit umgehen.

Ins unreine geschrieben,

das Volk an sich ist überflüssig. Es wird gebraucht um zu wählen, zu konsumieren und Kinder zu gebären, die man als Soldat in den Krieg ziehen lassen kann, um das Ansehen der Oberen zu verbessern.

Nicht gern gesehen wird ein Volk mit eigener Meinung, deshalb wird es vor den Fernseher gesetzt und über Bildung geredet, aber nichts getan, und das seit 1982.

Nach Gründung der BRD verkündete Adenauer, Nie wieder wird ein deutscher Soldat feindlichen Boden betreten. Die Bundeswehr hat er schnell mit Unterstützung der westlichen Alliierten aufgebaut, als Bollwerk gegen den Kommunismus.

Dank Merkel betreten unsere Soldaten auch wieder feindlichen Boden, während sie im Trockenen sitzt, umgeben von Schneider, Frisör und Kosmetiker.

Wen kümmert das hungernde ausgeblutete somalische Volk. Wenn aber westliche Luxusjachten, Traumschiffe auf Traumreisen, Ölfrachter der Saudis in Gefahr sind, dann werden weder Mühe noch Kosten gescheut, und unsere Soldaten müssen mit ihrem Einsatz das Missmanagement aller kapitalistischen Staaten „gerade biegen“.

Schien der Einsatz unserer Soldaten in Afghanistan zu Beginn sinnvoll, so ist das, seit Merkel auf Bushs Anweisung Aufklärungsflieger über das Land kreisen lässt hinfällig.

Wurde das Volk dazu gefragt?

In Staatsbürgerkunde, erste Stunde, lernte ich einst, das Volk ist der Staat. Da haben unsere heutigen Machthaber sicher den Unterricht geschwänzt.

Bedenklich, wenn so viele um Frieden und Gerechtigkeit bemühte populäre Persönlichkeiten wie Rabin, Nasser, JFK, Martin Luther King, John Lennon, Herhaus umgebracht werden. Wo kommen die Verrückten, die das Gute nicht wollen, bereit sind zur Waffe zu greifen, immer zu (un)passender) Zeit her.

Mit Nasser und auch mit Rabin wären die Palästinenser und Israelis mit Sicherheit ein gutes Stück weiter. Aber wer war daran interessiert?

Da werden immer wieder Konferenzen einberufen und beschlossen, diese oder jene Tretmine nicht mehr zu nutzen. Warum verbieten die westlichen Staaten nicht grundsätzlich die Produktion aller Tretminen. Beim Hanfanbau funktioniert das doch auch. Aber

Keine Tretminenproduktion = Verlust von Arbeitsplätzen

Steuerausfall

Keine westlichen Experten werden gebraucht, nach der Befriedung die Tretminen zu entschärfen = siehe oben

Keine Prothesenherstellung= siehe oben

Keine Medizinische Versorgung, Medikamente etc = siehe oben

Es werden keine Menschen gebraucht, die bereit sind in die Krisengebiete zu gehen um zu helfen. Das heißt sie würden im Land bleiben, hier sich sozial engagieren. Diese Leute kann unsere Obrigkeiten nur gebrauchen, wenn sie sich in deren Taten sonnen können, aber nicht im eigenen Land. Die bekommt man nicht so schnell vor den Fernseher.

Israel und Palästina ist ein Thema, das verfolgt mich schon seit Ende der sechziger Jahre. Meine Tochter war gerade geboren, da beschlossen die Araber, Israel in wenigen Tagen „platt“ zu machen. Das ging schief und die Geschichte ist bekannt. Mit meinem Baby im Arm dachte ich immer wieder an die armen Israelis und all die Toten auf arabischer Seite, an die Mütter. Sie wurden nicht gefragt.

Bei Gründung Israels waren die Juden in der gesamten westlichen Welt nicht hoch angesehen, die Palästinenser haben bei ihren arabischen Schwestern und Brüder ebenfalls einen schlechten Stand.

Meine Meinung, wollte man den Konflikt im Westen wie im Osten wirklich lösen, all die reichen arabischen Ölstaaten zusammen mit dem Westen würden das geregelt kriegen. Wo kommen all die Waffen her. Sie werden sicher nicht im Gazha-Streifen produziert.

Die Menschen beider Staaten werden benutzt, und mit ihnen die Regierungen.

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